ABC der Türen

E-Mail Drucken PDF

Wichtige Begriffe einfach und verständlich erklärt.

 
Auflaufdichtung   Auflegerahmen   Band
Dichtungsmechanik, die unten im Türblatt montiert, zusammen mit einer Bodenschwelle die Schalldämmung des Türelementes verbessert.   Erhöht die Wertigkeit einer Tür. Auflegerahmen sind profilierte Leisten, die als Stil- oder Designelement auf Türblattflächen aufgebracht werden.   Ist das "Scharnier" einer Tür, verbindet also drehbar das Türblatt mit der Zarge. Es besteht aus dem Bandober- und Bandunterteil. Das Bandunterteil wird mit der Bandtasche an der Zarge befestigt.
Baurichtmaß
  Bekleidungsleisten   Beschläge
Maßeinheit im Baubereich, das durch ein Vielfaches eines Achtelmeters (12,5 cm) festgelegt wird. Alle Maße am Bau ergeben sich aus dem Baurichtmaß, auch die Türgrößen.
  Zusätzliche, profilierte Wandabschlussleisten an der Zarge, die die Wertigkeit eines Türelementes erhöhen.   Als Beschläge werden Funktionselemente einer Türkonstruktion, wie Bänder, Schloss oder Verriegelung, bezeichnet.
Bestellmaß
  Blendrahmen (-zarge)   Bodendichtung
Türelemente werden nach Türblattbreite, Türblatthöhe und Wandstärke bestellt. Die Normmaße einer Tür orientieren sich an den Baurichtmaßen. Die Normzargen lassen einen Wandstärkenausgleich von -5 bis +15 mm zu. Ihr Fachhändler berät Sie gern.
  Ist eine spezielle Zarge zur Renovierung von Typenwohnungsbauten. Neben Blendrahmen für Innentüren ist eine einbruchhemmende Variante für Wohnungsabschlusstüren erhältlich.   Neben der Auflaufdichtung kann auch eine absenkbare Bodendichtung in die Tür eingelassen werden. Diese ist unten im Türblatt montiert und senkt sich beim Schließen automatisch ab. Dadurch wird keine Bodenschwelle benötigt.
Bodenschwelle
       
Wird zusammen mit einer Auflaufdichtung verwendet und auf den Fußboden montiert.
       
CePaL
  Dekor   Doppelfalz
CePaL ist eine Kunststoffoberfläche mit besonderen Schutzeigenschaften. Das Laminat bietet hohe Beständigkeit gegen mechanische Beanspruchung (Abrieb und Kratzer). Durch eine spezielle Versiegelung ist es unempfindlicher gegenüber Feuchtigkeits- und/oder Hitzeeinwirkung. Es ist lichtecht und übersteht sogar den Kontakt mit milden Säuren, Laugen und Lösungsmitteln.
  Dekore sind naturgetreue Holznachbildungen aus hochwertigen Kunststofffolien.   Zusätzliche Schließkante an Türblatt und Zarge. Der Doppelfalz wird bei 67 mm Türen verwendet. Durch die doppelt ausgeführte Dichtung verbessert sich der Schalldämmwert des Türblattes. An der Zarge wird für die Dppelfalztür eine Aufdopplung des Futterbrettes vorgenommen.
Drehrichtung
       
Die Definition der Drehrichtung einer Tür ist nach DIN festgelegt. Sie ist wichtig für die Bestellung.
       
Drücker   Durchgangszarge   Echtholzfurnier
Gemeinhin bekannt als Türgriff. Drücker sind in vielen Ausführungen und Materialien erhältlich und können somit den Charakter der Tür prägen.   Verkleidung von Durchgängen ohne eingehängte Türblätter oder bei Verwendung von Schiebetüren. Die Durchgangszargen haben keine Dichtungen und Beschläge.   Ist eine Oberflächenart und besteht aus einer Echtholzschicht. Furniertüren sind in der Regel lackiert.
Einbruchhemmende Tür   Einfachverriegelung   Einscheibensicherheitsglas
Diese Türelemente haben einen besonderen Türblattaufbau. Tür und Zarge sind mit speziellen Beschlägen ausgestattet. Je nach Widerstandsklasse wird so für eine bestimmte Zeit das gewaltsame Eindringen verhindert. Eingesetzt werden solche Türen z. B. für Wohnungseingänge oder in Bürogebäuden.   Standardschließart bei Normtüren. Verriegelt wird nur an einer Stelle über das Türschloss und das Schließblech.   Speziell behandeltes Glas, das im Vergleich zu normalem Fensterglas elastisch, schlagfest und temperaturbeständig ist. Bei Scheibenbruch zerfällt es durch die künstlich erzeugte innere Spannung in kleine stumpfkantige Teile. Deshalb ist die Verletzungsgefahr sehr gering.
Facettenverglasung   Falle    
Ist eine wertvolle Verglasung, bei der die Glasscheiben einseitig eckig geschliffen sind.   Die Falle ist ein Teil des Schließmechanismus eines Schlosses. Sie wird über die Drücker betätigt und hält die Tür geschlossen.    
Falz   Falzbekleidung   Falzdichtung
Beschreibt die Ausbildung der Kante eines Türblattes.   Die Falzbekleidung ist der sichtbare Teil einer Zarge bei geschlossener Tür, von der Bandseite aus betrachtet.   Ist ein Gummidichtungsprofil im Türfalz. Es kommt z.B. bei einigen Funktionstüren zum Einsatz.
Friese   Füllung   Füllungsrahmen
Man unterscheidet zwischen den waagerechten und den senkrechten Friesen bei Stil- und Füllungstüren.   Sind eingelassene Flächenelemente bzw. Ausfüllungen zwischen den Rahmen. Füllungen können unter anderem aus Vollholz, Sperrholz, Spanplatten, Glas ect. bestehen. Damit wird eine markante Flächenaufteilung erreicht.   Sind profilierte Leistenrahmen, mit denen die Füllungen im Türblatt eingefasst sind.
Funktionstür   Futter   Futterbrett
Funktionstüren besitzen durch ihre spezielle Ausstattung verbesserte Eigenschaften. Sie bieten z.B. höheren Schutz gegen Schall, Rauch, Klimaunterschiede oder Einbruch. Erreicht wird dies durch geänderte Türblattaufbauten und besondere Beschläge. Für Funktionstüren ist ein Spezialprospekt erhältlich.   Andere Bezeichnung für Zarge.   Ist Teil einer Zarge. Je nach Breite des Futterbrettes eignet sich die entsprechende Zarge für verschiedene Wandstärken.
Gegenfalz   Gehflügel   geschosshoch
Spezielle Ausbildung der Kante am Standflügel 2-flügeliger Türelemente.   Ist das Türblatt eines 2-flügeligen Türelementes das zuerst geöffnet wird. An ihm befindet sich das Schloß und die Drückergarnitur.   Beschreibt die Höhe bis zur Decke.
Glasleisten   Kämpfer   Kantenausbildung
Sind profilierte Leisten, mit denen die Gläser in Lichtausschnitten fixiert werden.   Man unterscheidet aufrechte Kämpfer und Querkämpfer. Diese sind Teil einer Raumteilerzarge und stellen die konstruktive Verbindung zwischen dem begehbaren Teil und dem festen Seitenteil und/oder dem Oberlicht dar.   Das Karniesprofil ist eine Variante der Kantenausbildung. Der Begriff Karnies kommt aus dem Französischen und beschreibt die S-förmige Form des Napoleonhutes.
Klimaklassen   Kopfstück   Kunststoffkante
Entsprechend ihrem Verhalten bei hygrothermischer Beanspruchung werden Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen für unterschiedliche Klima-Beanspruchungskategorien empfohlen, die den späteren Verwendungszweck von Türblättern berücksichtigen. Die unterschiedlichen Anforderungen werden in drei Klimaklassen beschrieben.
Ihr Fachhändler berät Sie gern.
  Ist das obere, waagerechte Teil einer Zarge.   Bei Türblättern mit bestimmten Oberflächen, z.B. Weißlack, Dekor oder CePaL, sind die Türblattkanten in Kunststoff ausgeführt. Bei furnierten Türen sind nur die oberen Türblattkanten aus Kunststoff. Die Längskanten sind furniert.
Lichtausschnitt   Mehrfachverriegelung   Normtür
Türblattausschnitt, der mit vollflächigen oder geteilten Gläsern ergänzt wird. Ideal, um Räume ohne eigene Fenster mit Tageslicht zu versorgen.   Zusätzlich zu der einfachen Verriegelung über das Hauptschloss wird die Tür über weitere Schließbleche und Verriegelungen oberhalb und unterhalb des Hauptschlosses verriegelt. Die Betätigung erfolgt zentral vom Hauptschloss aus.   Als Normtür bezeichnen wir alle Grundtypen ohne spezielle konstruktive Besonderheiten oder Veredelungen.
Oberblende   Oberflächen   Oberlicht
Ist das über dem Türblatt befindliche Flächenelement einer geschosshohen Konstruktion.   Die Oberflächen von Türen und Zargen können aus lackierten Echtholzfurnieren, Dekoren, verschiedenen Kunststoffoberflächen oder Lack (Weißlack) bestehen.   Ist das über dem Türblatt befindliche Glasteil eines geschosshohen bzw. Windfangelementes.
Perstorp   Querstück   Rauchschutztüren
Name eines Schichtstoffplatten-Herstellers.   Andere Bezeichnung für Kopfstück.   Rauchschutztüren sind immer selbstschließend und sollen im eingebauten Zustand den Durchtritt von Rauch behindern. Konstruktion und Beschlagstechnik sind darauf abgestimmt.